{"id":4006,"date":"2022-09-10T06:47:07","date_gmt":"2022-09-10T06:47:07","guid":{"rendered":"https:\/\/greenplan.limsup.de\/superfast-and-sustainable-the-greenplan-algorithm-drives-logistics-with-reduced-carbon-emissions\/"},"modified":"2022-11-18T10:49:22","modified_gmt":"2022-11-18T10:49:22","slug":"co2-neutrale-unternehmen-in-der-logistik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/greenplan.de\/de\/co2-neutrale-unternehmen-in-der-logistik\/","title":{"rendered":"CO2-neutrale Unternehmen in der Logistik"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Senkung der CO2-Emissionen ist eine gro\u00dfe Aufgabe, die gemeinschaftliches Handeln erfordert. Auch die Wirtschaft ist gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Das erweist sich gerade f\u00fcr die Logistik- und Transportbranche als eine&nbsp;<strong>gro\u00dfe Herausforderung<\/strong>, steigt ihr CO2-Aussto\u00df doch entgegen dem Trend weiter an. Dabei lautet das Ziel, dass der Verkehrssektor seine CO2-Emissionen bis 2030 um 42 Prozent im Vergleich zu 1990 senken soll. Eine M\u00f6glichkeit, darauf zu reagieren, ist der CO2-neutrale Versand von Paket- und Briefsendungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch nicht nur auf der Stra\u00dfe, auch am Unternehmensstandort ist die Branche gefragt. Wie sieht es zum Beispiel um den CO2-Aussto\u00df von Logistikzentren aus? Extern bezogene Strom und W\u00e4rme beeinflussen ebenfalls den CO2-Fu\u00dfabdruck der Logistik- und Transportbranche. Doch es gibt&nbsp;<strong>viele Hebel<\/strong>, um das eigene Unternehmen CO2-neutral zu machen. Branchengr\u00f6\u00dfen erweisen sich h\u00e4ufig als Vorreiter, doch die Methoden sind nicht immer \u00fcbertragbar. Digitale L\u00f6sungen wie Greenplan helfen bei einer auch wirtschaftlich erfolgreichen Umstellung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Verringerung des CO2-Fu\u00dfabdrucks stellt die Logistikbranche vor gro\u00dfe Herausforderungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Umstellung auf ein CO2-neutrales Unternehmen erwischt die Logistik- und Transportbranche in einer&nbsp;<strong>spannenden Zeit<\/strong>: Das Frachtvolumen steigt kontinuierlich an, nicht zuletzt angetrieben vom&nbsp;<strong>wachsenden Online-Handel<\/strong>&nbsp;und dem damit immer h\u00f6her werdenden Paketaufkommen. Zugleich fehlen immer noch alternative Antriebe f\u00fcr schwere und mittelschwere Lkws, die wirtschaftlich abgebildet werden k\u00f6nnen. Einige Unternehmen haben zwar schon damit begonnen, ihre Flotten mit&nbsp;<strong>Elektrofahrzeugen<\/strong>&nbsp;zu erg\u00e4nzen. Doch Elektro- und Wasserstoff-Lkws sind im Moment Zukunftsmusik.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer&nbsp;<strong>dynamischen Tourenplanung<\/strong>&nbsp;l\u00e4sst sich aber heute schon viel erreichen. Mit dem Einsatz des&nbsp;<a href=\"https:\/\/greenplan.de\/product-overview\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">intelligenten Greenplan-Algorithmus<\/a>&nbsp;kann ein Unternehmen rund 20 Prozent seiner CO2-Emissionen einsparen. Der Clou: Der Algorithmus berechnet f\u00fcr jede Tour&nbsp;<strong>die optimale und effizienteste Route<\/strong>&nbsp;\u2013 im Idealfall bereits volldynamisch, das hei\u00dft ohne feste Gebietsgrenzen f\u00fcr Zustellfahrer. Da die&nbsp;<strong>Flotte besser ausgelastet<\/strong>&nbsp;wird und auf&nbsp;<a href=\"https:\/\/greenplan.de\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">der letzten Meile<\/a>&nbsp;kein Kilometer zu viel gefahren wird, freuen sich Unternehmen und Umwelt gleicherma\u00dfen \u00fcber eine so hohe Effizienz.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie Logistikunternehmen ihre CO2-Emissionen senken wollen<\/h2>\n\n\n\n<p>Viele Unternehmen verfolgen bereits eine&nbsp;<a href=\"https:\/\/greenplan.de\/partner-case\/avoiding-any-unnecessarily-driven-kilometer-means-less\">Nachhaltigkeitsstrategie<\/a>, die die&nbsp;<strong>Reduktion von CO2-Emissionen<\/strong>&nbsp;vorsieht. Daf\u00fcr ist es aber wichtig zu wissen, wann, wo und wie viel von dem Treibhausgas entsteht. Die Emissionsfaktoren des Umweltbundesamtes geben eine erste Indikation, sind aber oft zu ungenau. Daher sollte man immer, um die Emissionswerte zu berechnen,&nbsp;<strong>Verbrauchsdaten genau messen<\/strong>. Dies hilft bei der Bewertung, mit welchen Ma\u00dfnahmen, zum Beispiel zur Vermeidung von Leerfahrten, sich effektiv der CO2-Fu\u00dfabdruck des Logistikunternehmens verkleinern l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem haben einige Unternehmen bereits&nbsp;<strong>nachhaltige Lagerh\u00e4user und Verteilzentren<\/strong>&nbsp;gebaut. Diese sind h\u00e4ufig mit einem emissionsfreien Heizsystem wie einer W\u00e4rmepumpe ausgestattet und verf\u00fcgen \u00fcber eine&nbsp;<strong>Photovoltaikanlage<\/strong>, die einen Teil der Stromversorgung \u00fcbernimmt. Wird mehr Energie ben\u00f6tigt, stammt diese aus nachhaltigen \u00d6kostrom-Quellen. Logistikimmobilien, die Platz f\u00fcr gro\u00dfe Solaranlagen bieten und dadurch&nbsp;<strong>mehr Strom produzieren<\/strong>, als sie selbst verbrauchen, k\u00f6nnen sogar zus\u00e4tzlich mehrere Hundert Haushalte in der Umgebung versorgen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie lassen sich CO2-Emissionen in der Logistik messen?<\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht immer l\u00e4sst sich der CO2-Aussto\u00df bei Logistikunternehmen vermeiden. Eine M\u00f6glichkeit, trotzdem etwas f\u00fcr die Umwelt zu tun, ist die&nbsp;<strong>Kompensation der Treibhausgase<\/strong>. Unternehmen investieren in zertifizierte Klimaschutzprojekte und erhalten daf\u00fcr eine CO2-Gutschrift. Zur Festlegung der auszugleichenden CO2-Mengen haben sich zwei Standards etabliert: Der \u201eCorporate Accounting and Reporting Standard\u201c des Greenhouse Gas Protocols (GHG) und der ISO 14064. Das&nbsp;<strong>GHG-Protocol<\/strong>&nbsp;nutzt dabei drei Bereiche, sogenannte \u201eScopes\u201c, denen die CO2-Emissionen zugeordnet werden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Scope 1<\/strong>: Die CO2-Emissionen entstehen direkt innerhalb der unternehmenseigenen Wertsch\u00f6pfung (z. B. durch Standorte, Fuhrpark oder Arbeitsabl\u00e4ufe)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Scope 2<\/strong>: Die CO2-Emissionen entstehen indirekt innerhalb der unternehmenseigenen Wertsch\u00f6pfung (z. B. durch Verbrauch von extern bezogenem Strom oder Gas)<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Scope 3<\/strong>: Alle anderen indirekten CO2-Emissionen, die auf Stufen entstehen, die der eigenen Wertsch\u00f6pfungskette vor- oder nachgelagert sind (z. B. durch Fahrten von Zulieferern, die Nutzung durch Verbraucher oder bei der Entsorgung)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Wie hoch der CO2-Aussto\u00df ist, den Logistik-Transporte verursachen, wird nach zwei verschiedenen Methoden bestimmt:&nbsp;<strong>entfernungsbasiert oder verbrauchsbasiert<\/strong>. \u00dcbernehmen Subunternehmer einen Gro\u00dfteil der Transporte, verwendet man die entfernungsbasierte Methode. Neben der Entfernung ben\u00f6tigt man das Gewicht der Sendung oder Lieferung. Die Berechnung der Verbrauchswerte erfolgt dann pro Fahrzeug- oder Tonnenkilometer. Unternehmen, die zum Beispiel den Dieselverbrauch der eigenen Fahrzeugflotte genau kennen, k\u00f6nnen mithilfe spezieller Umrechnungsfaktoren daraus die ausgesto\u00dfene Menge an CO2 berechnen. Folgende M\u00f6glichkeiten gibt es dabei:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Verwendung spezifischer Messwerte f\u00fcr den konkreten Transport<\/li>\n\n\n\n<li>Verwendung von fahrzeug- oder routentypischen Durchschnittswerten<\/li>\n\n\n\n<li>Verwendung von Flottendurchschnittswerten<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Greenplan hilft Kunden, ihre&nbsp;<strong>Nachhaltigkeitsstrategie voranzubringen<\/strong>&nbsp;und den CO2-Fu\u00dfabdruck zu verkleinern, der durch Logistik, Au\u00dfendienstmitarbeiter und andere Mobilit\u00e4tsbereiche entsteht. Denn der Algorithmus bietet zum einen&nbsp;<strong>Transparenz bei gesch\u00e4tzter Menge an Kohlendioxid<\/strong>, die auf den geplanten Zustellrouten entstehen. Zum anderen k\u00f6nnen auch&nbsp;<strong>CO2-Emissionen pro Fahrzeug<\/strong>&nbsp;ber\u00fccksichtigt werden, um so die effizienteste Tour zu planen. Bestimmte Parameter f\u00fcr Elektrofahrzeuge, zum Beispiel die Reichweite, lassen sich ebenfalls einbeziehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nachhaltigkeitsma\u00dfnahmen formen die Logistik der Zukunft<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Logistikbranche ist die Aufgabe, ihre Unternehmen CO2-neutral zu machen, von gro\u00dfer Bedeutung. Schon heute legen einige Auftraggeber Wert darauf, dass ihre Logistikpartner \u00fcber eine Nachhaltigkeitsstrategie verf\u00fcgen. Auch die Nachfrage durch Privatkunden steigt, Stichwort CO2-neutraler Versand von Paketen und P\u00e4ckchen. Daher ist es sinnvoll, Nachhaltigkeit als&nbsp;<strong>strategisches Unternehmensziel<\/strong>&nbsp;aufzunehmen und entsprechende Ma\u00dfnahmen zu definieren. Denn CO2-neutrale Unternehmen sind mehr als ein Trend \u2013 sie formen die Logistik der Zukunft mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Senkung der CO2-Emissionen ist eine gro\u00dfe Aufgabe, die gemeinschaftliches Handeln erfordert. Auch die Wirtschaft ist gefordert, ihren Beitrag zu leisten. Das erweist sich gerade f\u00fcr die Logistik- und Transportbranche als eine&nbsp;gro\u00dfe Herausforderung, steigt ihr CO2-Aussto\u00df doch entgegen dem Trend weiter an. 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